Aber warum gibt es denn so viel Leid?

Datum
Kommentare Keine

1. Mose 3,1

1    Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baum des Gartens?
2 Und die Frau sprach zu der Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens essen wir;
3 aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Davon sollt ihr nicht essen und sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.
4 Und die Schlange sprach zu der Frau: Ihr werdet durchaus nicht sterben,
5 sondern5 Gott weiss, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.
6 Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert wäre, um Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Fraucht und ass, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er ass.
7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
8    Und sie hörten die Stimme6 Gottes des HERRN, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages. Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN mitten unter die Bäume des Gartens.
9 Und Gott der HERR rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?
10 Und er sprach: Ich hörte deine Stimme6 im Garten, und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt, und ich versteckte mich.
11 Und er sprach: Wer hat dir mitgeteilt, dass du nackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir geboten habe, nicht davon zu essen?
12 Und der Mensch sagte: Die Frau, die du mir beigegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich ass.
13 Und Gott der HERR sprachzu der Frau: Was hast du da getan! Und die Frau sagte: Die Schlange betrog7 mich, und ich ass.
14 Und Gott der HERR sprach zu der Schlange: Weil du dies getan hast, sollst du verflucht sein vor8 allem Vieh und vor8 allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
15 Und ich werde Feindschaft setzten zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.
16 Zu der Frau sprach er: Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren1, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen.
17 Und zu Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hat von dem Baum, von dem ich dir geboten und gesprochen habe: Du sollst nicht davon essen! – so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen: Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens;
18 und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst das Kraut des Feldes essen.
19 Im Schweiss deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zur Erde2, denn von ihr bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!

6 Oder denn Hall, oder das Geräusch.

7 Oder verführte.

8 Oder unter.

1 Eigentlich ich werde dein Mühsal und deine Schwangerschaft gross machen.

2 Eigentlich zum Erdboden.


Wir dürfen hierin erkennen, was die Ursache von all unserem Leid ist. All das Leid in dieser Welt entspringt diesem Ungehorsam gegenüber Gott dem HERRN. Er gebot dem Menschen, nicht von dieser Frucht zu essen, doch genau dies tat der Mensch. Durch diese Tat verunehrte der Mensch Gott in höchstem Masse.

Der HERR hat darauf hingewiesen, dass der Mensch sterben müsse, sobald er von dieser Frucht ass – Doch der Mensch glaubte ihm nicht.

Die Aussage der Schlange hören wir auch heute noch oft: “Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baum des Gartens?” – In der Folge geht die Schlange noch weiter, sie macht Gott zu einem Lügner: “Ihr werdet durchaus nicht sterben” – Doch genau dies geschah!

Da der Mensch der Schlange mehr Glauben schenkte als Gott, verunehrte er seinen Schöpfer, er unterstellte Gott eine Lüge.

Auch heute noch besteht die Frage: Glauben wir Gott oder der Schlange? Die Schlange will, dass wir meinen, Gott liebe uns nicht und möchte uns etwas vorenthalten.

“so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen: Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens;”

Autor

Kommentare

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.

← Älter Neuer →