Was ist der Sinn des Lebens?

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1. Mose 1,1

1 Im Anfang schuf Gott die Himmel1 und die Erde.
2    Und die Erde war wüst und leer2, und Finsternis war über der3 Tiefe4; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern5.
3    Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
4 Und Gott sah das Licht, dass es gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis.
5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: erster Tag6.
6    Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, und sie scheide die Wasser von den Wassern!
7 Und Gott machte die Ausdehnung und schied die Wasser, die unterhalb der Ausdehnung, von den Wassern, die oberhalb der Ausdehnung sind. Und es wurde so.
8 Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: zweiter Tag.
9    Und Gott sprach: Es sammeln sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort, und es werde sichtbar das Trockene!
10 Und es wurde so. Und Gott nannte das trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.
11 Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut7, das Samen° hervorbringe, Fruchtbäume, die Frucht tragen nach ihrer Art, in der ihr Same° sei, auf der Erde!
12 Und es wurde so. Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen° hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Frucht tragen, in der ihr Same° ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.
13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: dritter Tag.
14    Und Gott sprach: Es werden Lichter8 an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren;
15 und sie seien zu Lichtern9 an der Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und es wurde so.
16 Und Gott machte die zwei grossen Lichter8: das grosse Licht zur Beherrschung der Nacht – und die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, dass sie auf die Erde leuchten
18 und dass sie am Tag und in der Nacht10 herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: vierter Tag.
20    Und Gott sprach: Es wimmeln die Wasser vom Gewimmel lebendiger Wesen11, und Vögel sollen über der Erde fliegen angesichts der Ausdehnung des Himmels!
21 Und Gott schuf die grossen Seeungeheuer12 und jedes sich regende, lebendige Wesen, wovon die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alle geflügelten Vögel nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde!
23 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: fünfter Tag.
24    Und Gott sprach: Die Erde bringe lebendige Wesen nach ihrer Art hervor: Vieh und Gewürm13 und Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es wurde so.
25 Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art, und das Vieh nach seiner Art, und alles, was sich auf dem Erdboden regt, nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
26    Und Gott sprach: Lasst uns Menschen14 machen in unserem Bild, nach unserem Gleichnis; und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm15, das sich auf der Erde regt!
27 Und Gott schuf den Menschen14 in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; Mann und Frau16 schuf er sie.
28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!
29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samenbringende Kraut gegeben, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem samenbringende Baumfrucht ist: Es soll euch zur Speise sein;
30 und allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, indem eine lebendige Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben.
31 Und es wurde so. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

1 Himmel Im Hebräisch steht das Wort “Himmel” immer im Plural

2 Oder: öde.

3 Oder: über der Fläche der.

4 Eigentlich eine tiefe, rauschende Wassermenge.

5 Oder: über der Fläche der Wasser.

6 Oder: ein Tag.

7 Oder: Gemüse, oder Getreide (so auch später).

8 Wörtlich: Lichtträger.

9 Wörtlich: zu Lichtträgern.

10 Oder: über den Tag und über die Nacht.

11 Wörtlich: Seelen (so auch später).

12 Eigentlich: die Langgestreckten.

13 Eigentlich: sich Regendes.

14 Hebräisch Adam: Von Erde (hebräisch Adama: Erdboden). Das hebräische Wort dient als Eigenname, als Bezeichnung für einzelne Menschen und für den Menschen an sich.

15 Eigentlich: sich Regende.

16 Wörtlich: männlich und weiblich.


Diese Frage wird oft gestellt und mannigfaltig beantwortet. Es ist nicht einfach die Frage zu beantworten, insbesondere deshalb, weil der Sinn des Lebens nicht individuell beantwortet werden kann, sondern universelle Gültigkeit haben muss. Deshalb kann keine Antwort gefunden werden, ohne vorher unsere Herkunft zu klären.
Wie wollen wir unsere Herkunft klären? Oft erklärt sich die Welt selbst durch wissenschaftliche Antworten, die nicht weiter verifiziert werden müssen, da sich schon jemand dazu Gedanken gemacht hat. Derjenige wird sich bestimmt viele Überlegungen gemacht haben. So hat sich die Welt ja auch erklärt im heutigen Dogma der Evolutionslehre, welche genau diese Fragen beantworten sollen. Gesetzt des Falles, dass die Evolutionslehre konkret Antworten liefert, sollten wir uns einmal damit beschäftigen.

Kurz um, die Urknalltheorie erklärt uns, dass durch einen gewaltigen Urknall, eine nahezu unendliche Energie, das Nichts sich gespalten hat in Materie und Antimaterie. Durch dieses zufällige Ereignis hat sich parktischerweise die Materie gebildet. Daraus ergab sich, dass Materienblöcke sich zusammen fanden und sich immer mehr verfestigten (angewachsen) sind. So auch bei unserem Planeten der Erde. Da war erst einmal nichts.

Die Evolutionslehre sagt uns, dass sich zufällig Wasser bildete, zufällig bildeten sich darin Einzeller, die sich selbstbefruchtend weiter entwickelten. Danach ergab sich durch eine zufällige Mutation ein Zweizeller usw… Diese Wasserlebewesen verirrten sich ab und an auf Land, bis sich zufällig durch Mutation Landlebewesen bildeten usw…

Wir sind also zufällig hier – So die Antwort, wenn wir die Evolutionslehre betrachten. Es ergibt sich also kein Sinn, bzw. jeder kann für sich selbst möglicherweise einen Sinn finden…

… Ist das befriedigend? Stillt dies unseren Hunger nach einer Antwort auf unsere schwierige Frage? Beantwortet dies die Sinnkrise, die uns zu dieser Frage trieb?

Nehmen wir also einmal an, die Wissenschaft irrt sich, Zufall existiert nicht und wir sind nicht einfach so hier…

Gehen wir gar einen Schritt weiter und gehen davon aus, dass es einen Schöpfer gibt, einer der die Menschheit geschaffen hat, jeden Einzelnen von uns – genau so wie wir jetzt sind.

Wenn wir das in Betracht ziehen, kommen wir nicht darum herum, einmal das Buch zu öffnen, welches zwar viel gelesen wurde, aber heute viel zu selten geöffnet wird. Eingangs ist das erste Kapitel der Bibel, aus dem 1. Buch Mose, so wurde die Welt erschaffen.

“Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.”

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